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Unangenehmer SG-Termin im Kreis Steinfurt

Hanna Wrede (rechts) kommt immer besser in Schwung. Foto: Martina Dinslage

Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland sind nicht zu beneiden. Der Sieg gegen den TSV Oerlinghausen am vergangenen Sonntag hat bei den „Wölfinnen“ zwar für Erleichterung gesorgt, aber am Sonntag wartet mit der Partie bei der Ibbenbürener SpVg. ein ganz unangenehmer Auswärtstermin auf die SG-Zweite.

Die Ballwerferinnen aus dem Kreis Steinfurt zählen spielerisch sicherlich zu den besseren Teams der Liga, auch wenn sie nach bereits sieben Niederlagen in dieser Spielzeit nur auf Rang vier des westfälischen Oberhauses rangieren. „Wir wissen, was uns dort erwartet. Da muss bei uns schon alles passen“, sieht SG-Trainer Dirk Kaese sein Team vor einer großen Herausforderung.

Persönliche Fehler minimieren

Denn zuletzt nahmen die „Wölfinnen“ sich in jedem Spiel ihre Auszeiten. Die Zahl der persönlichen Fehler muss aber minimiert werden, und im Angriff sollte man sich nicht zu viele Fehlwürfe leisten. Wobei Dirk Kaese den heimischen Aufsteiger in Schutz nimmt. „Das ist kein einfaches Jahr“, sagt der Fröndenberger mit Blick auf die zurückliegenden Trainerwechsel und die damit aufgekommene Unruhe, die ein konzentriertes Arbeiten im Training nicht immer möglich machte.

Dass man sich jedoch auch vor den vermeintlich großen Teams nicht verstecken muss, zeigte das Hinspiel. Damals fertigten die „Wölfinnen“ die Münsterländer im heimischen Walram mit 38:30 ab. Ein ähnlicher Auftritt wäre der SG auch am Sonntag zu gönnen.

Wohl wieder mit Luisa Köck

In personeller Hinsicht dürfte sich gegenüber der Oerlinghausen-Partie nicht viel ändern. So ist damit zu rechnen, dass auch Luisa Köck aus dem Drittliga-Kader die Reise ins Tecklenburger Land antreten wird.

Wobei die Mendenerinnen ohne Druck in dieses Auswärtsspiel gehen können. Auch wenn eine Miniserie der SG-Damen in den letzten drei Spielen dagegen spricht. So folgte auf den Sieg gegen Hahlen die Pleite in Bergkamen, folgerichtig müsste die SG nach dem Sieg gegen Oerlinghausen jetzt wieder verlieren. Es wird Zeit, dass man das widerlegt.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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