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Trainer Schilling fordert: Hinspiel muss raus aus den Köpfen

Lisa Gerbe (rechts) und die SG-Frauen stehen in Oldenburg zum Rückrundenstart vor einer hohen Hürde. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Das Drittliga-Team der SG Menden Sauerland steht zum Rückrundenstart in Oldenburg vor einer hohen Hürde. Die SG-Zweite ist in Arnsberg gefordert

Die Handballerinnen der SG Menden Sauerland beginnen das Jahr 2018 mit zwei Auswärtsspielen. Die Oberliga-Damen sind am Samstag beim TV Arnsberg zu Gast. Die Drittliga-Frauen zieht es am gleichen Tag nach Niedersachsen zu VfL Oldenburg II.

An das Hinspiel hat man bei den „Wölfinnen“ sehr gute Erinnerungen. Nach dem Aufstieg feierte man mit dem 30:20 einen phänomenalen Einstand in der dritten Liga. „Dieses Spiel muss aber raus aus den Köpfen. Es darf kein Maßstab sein, zumal in dieser Liga alles so dicht beieinander liegt“, sagt SG-Trainer Falk Schilling.

Der Pädagoge rechnet damit, dass der Spielverlauf in Oldenburg ein völlig anderer sein wird. „Wir wissen ja nicht, mit welchen Personal die Oldenburger Zweite antreten wird. Der VfL wird uns das Leben schwer machen“, erwartet Schilling einen leidenschaftlich kämpfenden Gegner, der zurzeit auf einen Abstiegsrang rangiert. Da dürfte bei den „Wölfinnen“ größte Aufmerksamkeit notwendig sein.

„Wir müssen sehen, dass wir möglichst schnell ins Spiel kommen und wieder unsere Abläufe finden. Das dürfte nach der Winterpause wohl das größte Problem sein“, sagt Falk Schilling. In den zurückliegenden beiden Wochen ist das Mannschaftstraining wieder angelaufen, jetzt hofft man gut aus den Startlöchern zu kommen. Bis auf Elisa Leusmann, die studienbedingt noch in Australien weilt, wird der komplette Kader nach Oldenburg reisen.

Schwierige Bedingungen

Auch auf das Oberliga-Team der SG wartet zum Auftakt ein undankbarer Auswärtstermin. Im vorletzten Spiel der Hinrunde ist man beim TV Arnsberg zu Gast. Der TVA steckt tief im Abstiegskampf – bisher gab es nur drei Punkte aus zehn Spielen.

Beim heimischen Aufsteiger hat man die Problemzone der Liga ebenfalls ganz fest im Blick. „Ein Sieg in Arnsberg würde der Mannschaft sehr gut tun“, sagt Uwe Schlünder, der sich als zweiter Frauenwart um die sportlichen Belange bei den „Wölfinnen“ kümmert. Dass das SG-Team zum Ende des Jahres gegen Schlusslicht Bad Salzuflen stolperte, ist für Schlünder unerheblich. „Bad Salzuflen hatte da erstmals wieder seine richtige Mannschaft zusammen. Unsere Mannschaft sollte sich auf ihre Stärken konzentrieren.“

Die SG-Zweite befindet sich zwar auch wieder im Mannschaftstraining, aber es. fehlt noch die nötige Spielpraxis. Deshalb fährt man auch mit einer gehörigen Portion Respekt nach Arnsberg. Zumal die Spiele in der altehrwürdigen Rundturnhalle und ohne Harz nie ein Spaziergang waren. „Wir dürfen Arnsberg nicht unterschätzen, sie haben eine starke Abwehr“, so Trainer Dirk Kaese. „Daher müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein.“

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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