Annika König und ihre Teamkolleginnen enttäuschen in Verl. In Ostwestfalen verliert das Team mit 21:29. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland verlieren beim TV Verl mit 21:29 und entfernen sich weiter von der sicheren Tabellenzone.

So langsam verlieren die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland den Kontakt zum Mittelfeld des westfälischen Oberhauses. Am Samstag kassierten die „Wölfinnen“ eine weitere bittere Niederlage. Beim TV Verl gab es für die Mariotti und Co. eine deutliche 21:29 (11:13)-Pleite.

„Schade, da war einfach mehr drin für uns“, waren nicht nur SG-Trainer Dirk Kaese und Frauenwart Uwe Schlünder vom Ausgang der Partie enttäuscht. Auch die Mannschaft ging nach der Schlusssirene sehr kritisch mit ihrem Auftritt in Verl um. „Das war wohl unser bisher schlechtester Auftritt in dieser Saison. Da haben wir ganz wichtige Punkte liegen gelassen“, ärgerten sich die heimischen Ballwerferinnen über einen letztlich indiskutablen Auftritt.

SG-Trainer Dirk Kaese hatte auch schnell das größte Problem der „Wölfinnen“ ausgemacht. „Das zieht sich im Moment wie ein roter Faden durch unsere Spiele. Wir machen einfach zu viele technische Fehler im Angriff und werfen die Bälle zu schnell weg. Dadurch kommt der Gegner dann immer wieder zu einfachen Toren“, sieht der Fröndenberger die Schwierigkeiten in der Offensive. „In der Abwehr haben wir uns schon ein wenig verbessert. Aber wir schaffen es im Moment einfach nicht, Tore zu werfen“, so Kaese.

Das spielte dem Gegner natürlich in die Hände. Und so konnte der TV Verl nach drei Niederlagen in Folge mal wieder einen Sieg feiern. „Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft das Zeug für die Oberliga hat“, sieht Uwe Schlünder genügend Potenzial im Kader der SG-Zweiten.

Die Geschichte der Partie ist eigentlich schnell erzählt. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit war für die SG bei einem Zwei- Tore-Rückstand noch alles möglich. Doch dann lief bei den „Wölfinnen“ nichts mehr zusammen.

SG Menden Sauerland II: Abel, Bertram; Franziska Baer, Ueding (1), Petrias, Mariotti (5/3), Biggeleben (2), Wrede (6), Julius, König (2), Lünemann (3), Budde (1), Lingstaedt, Tsamatos (1).

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier