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SG-Zweite rutscht gegen Hohenlimburg böse aus

Max Heinemann und seine Mitstreiter suchten oftmals die Lücke in der Abwehr der Hohenlimburg, fanden Sie aber nicht. Foto: Martina Dinslage

Das hatte man sich bei den „Wölfen“ ganz anders vorgestellt. Eigentlich wollten die Landesliga-Handballer der SG Menden Sauerland am Samstag endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Am Ende jedoch stand eine bittere wie ärgerliche 17:26 (9:11)-Heimniederlage gegen die HSG Hohenlimburg.

„Das tut schon weh, das kann man eigentlich nicht erklären“, sagte SG-Trainer Arnd Wefing konsterniert. Dabei hatte der Dortmunder noch vor Wochenfrist nach der 29:36-Pleite in Volmetal einen Sieg gefordert. „Das war ja auch der Matchplan“, so Wefing. Stattdessen gab es an der Werler Straße frustrierende 60 Minuten. „Und das, obwohl wir doch eine ganz gute Trainingswoche hatten“, rätselte Wefing über die Ursachen der Niederlage.

Hoffnungsvoller Auftakt

Die Partie hatte für die SG-Zweite eigentlich hoffnungsvoll begonnen. Zunächst war es einmal ein lange ausgeglichenes Spiel. Die Gäste lagen nach 107 Sekunden mit 2:0 in Führung, aber die Hausherren blieben zunächst einmal dran – Max Heinemann und Daniel Meisterjahn sorgten für ein 2:2 (7.).

Danach lebte das Kreisduell auch davon, dass auf beiden Seiten die Torleute glänzten. So konnten Matthias Kohl für die „Wölfe“ und Marco Fritzsche für Hohenlimburg jeweils einige gute Möglichkeiten parieren. Allerdings wirkten beide Teams in Sachen Abschluss nicht immer zielstrebig. Dass nach 21 Minuten gerade einmal 14 Tore – 6:8 aus SG-Sicht – gefallen waren, war ein Beleg für die wenigen Höhepunkte bis dahin.

Nach der Pause sollte aber etwas mehr Leben in die Partie kommen – auch weil die Gäste nun die Schlagzahl erhöhten, während von den Hausherren nichts mehr kam. Als Philipp Wittke dann nach 40 Minuten zum 17:12 für Hohenlimburg traf, war eine Vorentscheidung gefallen. Die „Wölfe“ schienen sich mit einer weiteren Niederlage abgefunden zu haben, und Hohenlimburg hatte keine Mühe, das Resultat weiter in die Höhe zu schrauben. Es war ein trauriger Abend für die „Wölfe“.

SG Menden Sauerland II: Kohl, Krause; Köck (1), Joel Jünger, Wünnemann, Wefing (3), Zimny (5), Serges, Meisterjahn (1), Lotz, Oliver Kampmeier, Benno Poth (1), Heinemann (6/2).

So geht es weiter: HVE Villigst-Ergste – SG II (Samstag, 17. Februar, 20 Uhr, Sporthalle Gänsewinkel).

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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