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SG-Trainer Simec mahnt: „Wir müssen den Kopf hoch halten“

Gruppenbild mit gesunden und verletzten SG-Akteuren am Rande des Heimspiels gegen die Bergischen Panther (von links): Marius Schrage, Felix Thier. Kevin Peichert, Clemens Dundalek, die SG-Vorsitzende Birgit Albrecht, Mathis Vornhold, Nils Flor und Florian Schösse. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Handball-Drittligist SG Menden Sauerland leidet unter dem leidigen Verletzungspech. Mögliches Comeback von Florian Schösse ist ein Lichtblick.

Die Situation ist angespannt — personell wie punktemäßig. Und deshalb ist Handball-Drittligist SG Menden Sauerland aktuell nicht zu beneiden. Nach der sehr erfreulichen Hinrunde mit 13 Punkten aus 15 Spielen kämpft der Aufsteiger derzeit mit ungleichen Mitteln gegen die Konkurrenz um den Klassenerhalt.

Am Samstag im Heimspiel gegen die HSG Bergische Panther (18:29) war der Blick auf die Tribüne frustrierend – da saßen mit den beiden Torhütern Kevin Peichert und Clemens Dundalek noch Florian Schösse und Mathis Vornholt gleich vier verletzte Spieler im Publikum, Max Jost fehlte zudem grippe-erkrankt.

Kämpferisch im grünen Bereich

„Wenn man Woche für Woche personell was auf die Fresse bekommt, dann ist unsere Leistung noch höher zu bewerten“, sagte Trainer Sascha Simec. Zumal mit Marcel Vogler („Er hat solange gespielt, wie es seine Achillessehne mitgemacht hat“) und Ansgar Heunemann (Rückenbeschwerden) zwei Akteure angeschlagen in die Partie gingen.

Kämpferisch war an der Leistung der Mendener nichts auszusetzen, „aber dieses Verletzungspech schlägt sich auf die Stimmung der Mannschaft nieder“, so Simec. „Wir müssen trotz dieser personellen Misere den Kopf hoch halten und die Mannschaft aufbauen, damit sie in Schalksmühle wieder da ist“, sagt Simec.

Der kommende Gegner leistete am zurückliegenden Spieltag mit dem Sieg in Volmetal zumindest etwas Schützenhilfe, wird aber angesichts des Hinspiels, als die SG beim 28:28 ein Sieben-Tore-Rückstand in den letzten 16 Minuten aufholte, besonders motiviert sein. Der punktgleiche TuS bleibt indes ein Konkurrent auf Augenhöhe im Abstiegskampf.

Allerdings könnte sich der Vorsprung der Mendener auf den dritten Abstiegsplatz (Lemgo/11:33) am kommenden Wochenende auf zwei Punkte reduzieren, wenn die Ostwestfalen gegen Schlusslicht Habenhausen gewinnen sollten.

Aber über dieses Szenario machen sich die Mendener noch keine Gedanken. Erst einmal gilt es, die personelle Situation zu verbessern. Und da ist etwas „Licht im Tunnel“, denn Florian Schösse könnte möglicherweise wieder mitwirken. „Er will in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“, so SG-Chefin und sportliche Leiterin Birgit Albrecht.

Lob für den Ersatzmann

Ob man am Samstag in der Sporthalle Halver erneut auf Torwart Dominik Krechel zurückgreifen kann, bleibt offen. Entscheidend ist, ob Matthias Kohl (Grippe) zur Verfügung steht. Den „Ersatzmann“ lobte Birgit Albrecht noch einmal ausdrücklich. „Er hat viele Jahre nicht gespielt, und es war sehr mutig, sich ins Tor zu stellen. Aber er hat das sehr gut gemacht, zumal er nur einmal mit der Mannschaft trainiert hat“, so Albrecht, die davon überzeugt ist, dass der Klassenerhalt gelingt. „Wir werden unsere Punkte noch holen.“

Text: Westfalenpost Menden – Franz Schoo

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