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SG-Plan: Arnsberg schlagen und im Abstiegskampf Punkte holen

Oliver Kampmeier und die SG-Zweite stehen unter Erfolgsdruck. Foto: Martina Dinslage

Der Druck steigt unerbittlich, die Landesliga-Handballer der SG Menden Sauerland stehen zunehmend unter Zugzwang. „Wir müssen punkten – unbedingt“, sagt Arnd Wefing. Der Trainer der SG-Zweiten wirft dabei nur einen kurzen Blick auf die Tabelle der Gruppe 4 und merkt an: „Wir stecken in einer absolut bedrohlichen Lage.“

Die „Wölfe“ schweben als aktueller Vorletzter in größter Abstiegsgefahr, ein Heimsieg zu ungewohnter Vormittagsstunde (11 Uhr, Walram-Halle) gegen das abgeschlagene Schlusslicht TV Arnsberg ist daher Pflicht. „Es ist nichts entschieden – es gibt noch andere Mannschaften, die arg gefährdet sind“, so Wefing. Der Dortmunder denkt nicht nur an den VfS Warstein, der sich zuletzt durch ein 19:17 gegen den TV Olpe an Menden vorbei schieben konnte. „Zudem sind der HSV Herbede und die HSG Schwerte-Westhofen in der Verlosung“, sieht Wefing auch VfL Eintracht Hagen III im Kreis der Abstiegskandidaten.

„Es bleibt wohl bis zum Saisonende spannend“, erwartet Wefing, „dass alle beteiligten Teams ein knüppelhartes Restprogramm bestreiten müssen“. Mit anderen Worten: Nachlässigkeiten können sich die „Wölfe“ nicht mehr erlauben.

Die Ausrichtung für die „Frühschicht“ gegen Arnsberg steht also, die personelle Ausstattung hingegen stellt sich eher mager dar. „Einige Spieler sind gesundheitlich angeschlagen, werden aber wohl spielen können“, so Wefing. Sehr fraglich ist jedoch der Einsatz des „grippigen“ Matthias Zimny. Verstärkung aus der A-Jugend, die am Nachmittag beim Oberliga-Rivalen ASV Senden (15.45 Uhr) Westfalenmeister kann, ist nicht zu erwarten. Möglicherweise gibt es aber Hilfe aus der Drittliga-Mannschaft (Felix Thier und Jonas Schulte).

Text: Westfalenpost Menden – Eberhard Tripp

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