Kathrin Baer war im Spiel beim VFL Oldenburg II nicht ganz fit – trotzdem erzielte die Spielmacherin der SG Menden Sauerland zehn Treffer. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Am Ende herrschte Einigkeit! Zum Rückrundenauftakt in der Staffel West der dritten Liga der Handball-Frauen gab es zwischen der Zweitvertretung des VfL Oldenburg und der SG Menden Sauerland ein Unentschieden. 25:25 (12:11) hieß es nach 60 Minuten in der schmucken BBS-Sporthalle im Oldenburger Stadtteil Wechloy.

Wobei die „Wölfinnen“ schon ein wenig mit dem Endergebnis haderten. Denn 40 Sekunden vor dem Ende führten die SG-Frauen mit einem Tor. Statt in Ballbesitz ruhig die Zeit herunterzuspielen, entschied man sich für einen Gegenstoß. „Das darf uns nicht passieren. Diesen Ball dürfen wir so nicht spielen“, haderte SG-Trainer Falk Schilling mit der folgenschweren Fehlentscheidung.

Der Ball wurde abgefangen, und VfL-Kreisläuferin Ann-Kristin Roller – eine vor vier Spielerinnen aus dem Kader der Oldenburger Bundesliga-Mannschaft – holte einen Siebenmeter heraus. Diesen verwandelte ihre Teamkollegin Lisa Marie Fragge zum Endstand.

„Letztlich geht das Ergebnis aber in Ordnung. Wir haben in den entscheidenden Phasen einfach zu viele Fehler gemacht“, freundete sich Falk Schilling langsam mit dem gewonnen Zähler an. Sein Oldenburger Kollege Andy Lampe wollte auch nicht klagen. „Am Ende dürfen wir uns über das Ergebnis nicht beschweren. Es gab Phasen, der hätten wird das Spiel für uns entscheiden müssen und haben dann Nerven gezeigt“, so der Coach des Gastgebers.

Baer und Benden angeschlagen

Die Partie begann für die SG mit einigen Unwägbarkeiten. Zum einen war die weite Anreise wegzustecken, dann stand hinter dem Einsatz von Kathrin Baer und Maike Benden – beide konnten in der vergangenen Woche aus Krankheitsgründen nicht trainieren – ein Fragezeichen. Die beiden erfahrenen Spielerinnen stellten sich aber dennoch in den Dienst der Mannschaft.

„Man hat deutlich gesehen, dass sie nicht fit waren“, so Falk Schilling, der dann auch noch eine große Nervosität bei seinem Team ausmachte. „Wir sind ganz schlecht in das Spiel gekommen und haben viele technische Fehler gemacht“, resümierte der Coach. Hinzu kam , dass der VfL das spielfreie Wochenende des Erstliga-Teams nutzte und vier Spielerinnen des Bundesliga-Kaders zum Einsatz kamen.

Dass das Spielgerät so dermaßen eingeharzt war, dass ein Prellen kaum möglich war, erschwerte die Aufgabe zusätzlich. So entwickelte sich eine Partie, in der auf beiden Seiten der kämpferische Einsatz dominierte. Dass es nach zwölf Minuten 5:5 stand, unterstrich die ausgeglichenen Spielanteile.

Als Ann Kathrin Stratmann in der 20. Spielminute zum 10:8 für die „Wölfinnen“ traf, kam Hoffnung auf, dass die SG die Partie in den Griff bekommen würde. Doch dieser Eindruck war schnell verpufft.

Oldenburg bleibt dran

„Dieses Spiel wird in den letzten zehn Minuten entschieden“, mutmaßte Falk Schilling. Und der Mendener Coach sollte Recht behalten. Nach 56 Minuten lag sein Team mit 24:22 in Führung. Doch das sollte immer noch nicht reichen. Oldenburg blieb dran und holte sich dann kurz vor Schluss noch einen Punkt.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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