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Schilling steht vor Verlängerung

Weiter jubeln mit den Drittliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland will Falk Schilling auch in der kommenden Saison. Einer Vertragsverlängerung steht nichts im Wege. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Der Spielplan macht sie zu Teilzeitarbeiterinnen. Und das nervt die Drittliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland zurzeit am meisten. Denn statt der unzähligen Pausen zwischen den Spieltagen würde man gerne durchspielen. Kein Wunder, dass sich die „Wölfinnen“ darauf freuen, dass man am Sonntag – trotz Karneval – wieder um Punkte kämpfen darf.

„Das nervt schon. Man will spielen und darf nicht“, bringt es Sarah Ebel, Torfrau des Drittligisten, kurz und knapp auf den Punkt. Zumal jedes Spiel in der Staffel West für den Aufsteiger etwas Besonderes ist. So wird auch die Partie beim HSV Solingen-Gräfrath wieder eine große Herausforderung. „Da wird wieder eine enorme Energieleistung erforderlich sein“, sagt SG-Trainer Falk Schilling vor der Reise ins Bergische Land.

Hinrunden-Coup

Das Hinspiel dürfte bei den Mendenerinnen noch in bester Erinnerung sein. Da drehte man einen Drei-Tore-Rückstand zur Pause (15:18) noch in einen Sieg mit fünf Toren um. Am Ende sorgte das 37:32 beim kommenden Gegner für lange Gesichter. Gegen eine Neuauflage dürfte man im Lager der „Wölfinnen“ nichts einzuwenden haben. „Schließlich wollen wir noch so viele Punkte wie möglich holen“, sagt Trainer Falk Schilling, der sich mit seinen Damen den Blick in die unteren Tabellenregionen weiterhin sparen will.

Das Tagesgeschäft ist die eine Sache. Auf der anderen Seite stehen auch die Planungen für die kommende Spielzeit auf der Agenda. Und da führt im Moment Uwe Schlünder – bei der SG für die personellen Dinge bei den Frauen zuständig – die erforderlichen Gespräche. Nach WP-Informationen sieht es danach aus, dass es bei den Drittliga-Handballerinnen Kontinuität geben wird.

So wird Falk Schilling die Drittliga-Frauen auch in die zweite Saison in der dritten Liga begleiten. „Er hat mir sein offizielles Ja-Wort noch nicht gegeben. Aber wir sind uns einig, dass wir weitermachen wollen“, so Uwe Schlünder.

Der Coach bleibt sich treu und blickt in erster Linie auf die sportliche Situation in der Liga. „Es spricht nichts dagegen, dass ich weitermache“, bestätigt Schilling dennoch die Aussagen von Uwe Schlünder.

Ebenso sind auch die Gespräche mit den Spielerinnen im Gange. „Das sieht gut aus“, blickt Uwe Schlünder den weiteren und abschließenden Gesprächen mit den SG-Handballerinnen zuversichtlich entgegen. Erst danach wird man genau sehen, was noch passieren wird.

Wobei man bei der SG auch ein Auge auf die zweite Mannschaft hat. „Ich glaube, da sind wir uns alle einig – diese Mannschaft hat das Zeug für die Oberliga. Und für den Verein ist es wichtig, dass das Team auch dort bleibt“, setzt Uwe Schlünder darauf, dass die Truppe von Dirk Kaese den Klassenerhalt im westfälischen Oberhaus in den kommenden Wochen sichern wird.

Frühes Saisonende als Vorteil

Dabei kommt den Mendenern sicherlich zugute, dass die Saison bei der ersten Mannschaft bereits am 21. April mit dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen II beendet wird. Die Zweite hat dann noch vier Begegnungen auf dem „Zettel“ und trifft dabei mit Hüllhorst, Bad Salzuflen und Arnsberg auf Konkurrenten, die im Moment die Plätze zwölf bis 14 belegen.

Es dürfte also in den kommenden Wochen nicht langweilig werden bei den Handballerinnen der SG Menden Sauerland.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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