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Felix Thier setzt Akzente beim Pflichterfolg

Sechs Treffer, aber auch einige “Fahrkarten”: Joel Jünger und die SG-Zweite beherrschten Schlusslicht TV Arnsberg beim 39:22 allerdings souverän. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Dieser Sieg war Pflicht. Und die Pflicht haben sie ordentlich erfüllt. Die Landesliga-Handballer der SG Menden Sauerland holten sich gestern beim 39:22 (19:13)-Heimsieg gegen den Tabellenletzten TV Arnsberg die ersten beiden Punkte in den Wochen der Wahrheit.

„Es freut mich, wie die Jungs das Spiel gewonnen haben. Nicht nur gewonnen, sondern sie sind souverän und diszipliniert aufgetreten“, sagte Trainer Arnd Wefing nach den einseitigen 60 Minuten in der Walram-Halle. „Und das ist auch gut für das Selbstvertrauen.“

Die SG konnte mit Felix Thier, Florian Schösse und Jonas Schulte auf drei Akteure aus der Drittliga-Mannschaft zurückgreifen. Und das merkte man dem Mendener Spiel auch deutlich an. Besonders Felix Thier setzte Akzente.

Aber auch Benno Poth und Oliver Kampmeier waren gut aufgelegt. Sie sorgten nach zehn Minuten für ein 9:4 und stellten damit frühzeitig die Weichen auf Sieg.

Die Gäste konnten dem nicht viel entgegensetzen. Lediglich der Ex-Mendener Torben Eberhard (8/2) und Johannes Dame (7) ärgerten sporadisch die SG-Deckung. Als das Wefing-Team das Ergebnis zwischenzeitlich auf einen Zehn-Tore-Vorsprung geschraubt hatte, schlich sich ein wenig der Schlendrian ein. Beste Chancen (Joel Jünger und Daniel Meisterjahn) landeten am Pfosten oder bei TVA-Torwart Mats Eberhard. Kein Wunder, dass das Schlusslicht den Rückstand bis zur Halbzeit auf sechs Tore verkürzte.

Nach dem Wechsel waren die Kräfteverhältnisse schnell wieder hergestellt. Innerhalb von drei Minuten hatte die SG wieder eine zweistellige Führung eingefahren (23:13/34.) und beherrschte das Geschehen in der restlichen Spielzeit nach Belieben.

40-er-Marke verpasst

Zum Schluss verpasste die SG allerdings einen Sieg mit einer „4“, weil man allerbeste Chancen liegenließ. Aber Trainer Arnd Wefing war nicht böse darum. „Im Hinblick auf das Spiel in Warstein ist es vielleicht ganz gut, dass wir das nicht geschafft haben“, so der SG-Trainer.

Stattdessen könnte die Zweite das angesprochene Selbstvertrauen in den kommenden Spielen gegen Warstein, Lüdenscheid und Herbede gut gebrauchen.

SG Menden Sauerland II: Sowein, Krause; Nils Flor, Köck, Joel Jünger (6), Wünnemann (3/1), Wefing (6), Jonas Schulte (1), Luca Giacuzzo, Meisterjahn, Kampmeier (1), Thier (14/2), Poth (6), Schösse (2).

Text: Westfalenpost Menden

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