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Erst Burgdorf stoppt Henze-Team

Luca Giacuzzo (Mitte) und die A-Jugend der SG Menden Sauerland Wölfe spielten ein Klasseturnier, erst im Viertelfinale gegen Burgdorf war Endstation. Hier eine Szene aus der Vorrunden. Foto: Tobias Schad, schad-info.de

Mit drei Mannschaften war die SG Menden Sauerland beim diesjährigen Sauerland-Cup vertreten und die männliche A-Jugend bereitete dem Verein am meisten Freude. „Sie haben eine großartige Leistung gezeigt, darauf können wir stolz sein“, sagte SG-Vorsitzende Birgit Albrecht.

Als Gruppenzweiter löste das Team von Fabian Henze und Oliver Nölle, das zudem von Tobias Schulte unterstützt wurde, das Ticket für die Zwischenrunde, während die männliche B sowie weibliche B jeweils als Tabellenletzter nach der Vorrunde die Segel streichen mussten.

Die männliche A-Jugend traf in einer hochkarätigen Gruppe auf drei Mannschaften aus der Bundesliga (HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, TSV Sieverstedt und SC DHfK Leipzig) sowie einem Kontrahenten aus der Bayernliga (vergleichbar mit der Oberliga). Am Ende hatten die Hönne-städter zwei Bundesligisten auf Distanz gehalten.

Zum Auftakt gewann die SG in der Walram-Halle mit 15:13 gegen den TSV Sieverstedt, aber im nächsten Spiel musste sich der Oberligist nur knapp mit 11:15 gegen den Gruppensieger und späteren Finalisten SC DHfK Leipzig geschlagen geben. Mit den Erfolgen gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (12:10) sowie HaSpo Bayreuth (22:13) belegten die Mendener in der Abschlusstabelle Rang zwei. Beim letztgenannten deutlichen Sieg gegen das Team aus Bayern gelang Nils Flor noch ein Kempa-Tor (18:6/20.).

Pech gegen Leipzig„Wir waren mit dem Abschneiden zufrieden und haben starke 6:2-Punkte geholt. In der ersten Partie gegen den TSV Sieverstedt machten wir noch viele technische Fehler, doch wir sind aus einer Spielpause gekommen. Im Duell gegen Leipzig waren wir dran, doch der Gegner hat in den letzten fünf bis acht Minuten sehr abgebrüht gespielt“, resümierte SG-Trainer Fabian Henze.

Am Sonntag nahm die SG den 15:13-Erfolg aus der Vorrunde gegen Sieverstedt mit in die Zwischenrunde und ging mit 2:0-Punkten in der Habicht-Halle in Lendringsen ins Rennen. Die Mendener fuhren gleich den nächsten Sieg ein, hielten knapp mit 12:11 die JSG Hiesfeld-Aldenrade auf Distanz. Der Gruppensieg und damit der Einzug ins Viertelfinale waren nun zum Greifen nahe, aber gegen den späteren Sauerland-Cup-Sieger verlor man hauchdünn mit 14:15. Trotzdem kamen die Mendener als Drittbester Zweiter unter die letzten Acht.

Im Viertelfinale blieb die SG in Lendringsen, traf erneut auf TSV Burgdorf. Diesmal lag der Bundesligist klarer vorn (18:11) und zog verdient ins Halbfinale ein. „Wir hätten gerne mehr erreicht, sind jedoch mit dem Viertelfinale zufrieden. Im Spiel unter den letzten Acht waren wir auf der Bank dünn besetzt, haben viel gewechselt, aber es hat nicht sollen sein“, resümierte SG-Trainer Fabian Henze.

B-Jungs gehen leer ausDie männliche B-Jugend belegte nach vier Niederlagen aus vier Spielen mit 0:8-Punkten den letzten Rang, war jedoch am Habicht in Lendringsen nicht chancenlos. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, doch wir hätten an unser Optimum gehen müssen, dann wäre ein Sieg drin gewesen. Sicher ist das schade für die Jungs, denn sie wären gerne weitergekommen, aber das Ausscheiden ist kein Beinbruch“, sagte SG-Trainer Marc Plaschkies.

In den ersten beiden Spielen verlor die mit 10:15 gegen die NSG EHV/Nickelhütte Aue und im Anschluss mit 11:20 gegen den HC Bremen. Der Oberligist hatte dann nur knapp gegen den TV Emsdetten (14:15) sowie Wölfe Nordrhein (13:14) das Nachsehen.

Die weibliche B-Jugend spielte in der Realschule, und hier gab es erst hohe Niederlagen gegen den VfL Bad Schwartau II (5:14) und Buxtehuder SV (9:24) zu verzeichnen. Im Duell gegen die TSG Friesenheim (11:21) setzte der Kontrahent nach Fehlern im Angriff der Hönnestädter auf der Gegenseite die Tempogegenstöße. Der SG gelangen zwar einige gut herausgespielte Treffer, aber die hohe Niederlage war nicht mehr abzuwenden.

Das Spiel brachte Mendens Trainer Oliver Maaßen richtig auf die Palme: „Wir haben uns völlig unter Wert verkauft und mit dieser Einstellung würden wir auch keinen Punkt in der Oberliga holen.“ Zum Abschluss musste sich das Team mit 6:11 gegen den HSV Solingen-Gräfrath geschlagen geben.

Text: Westfalenpost Menden – Oliver Junker

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