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„Die Stimmung ist einzigartig“

Ein Ausschnitt aus der Teilnehmerkarte des Sauerlandcup

Der Sauerland-Cup der SG Menden ist ohne die Vielzahl der Helfer undenkbar.

Rund 200 Handballfreunde dürften auch am Wochenende beim traditionellen Jugendturnier für A- und B-Jugendmannschaften im Einsatz sein, wenn es wieder heißt: „Hier spielen die Besten!“

Einer davon ist Oliver Kampmeier. Der 21-Jährige spielt selbst bei den „Wölfen“ im Landesliga-Team. Am Wochenende leitet er das Turnierbüro in der Walram-Halle. Die WP-Sportredaktion sprach mit dem Studenten über seine eigene sportliche Erinnerung an das Turnier und über seine Aufgaben.

Als Jugendspieler haben Sie am Sauerland-Cup teilgenommen. Ihre Premiere als B-Junior des TV Menden-Schwitten stand allerdings unter keinem guten Stern. Was war passiert?

Oliver Kampmeier: Oh ja, das Turnier war für mich schon vorbei, ehe es überhaupt richtig losging. Wir haben damals mit dem TV Schwitten die Vorrunde in Halingen bestritten. Gleich im ersten Gruppenspiel am Samstagmorgen um halb Neun gegen Empor Rostock habe ich mir nach zwei Minuten das Handgelenk gebrochen. Statt Sauerland-Cup war dann Krankenhaus angesagt. Das vergisst man natürlich nicht.

2014 sind Sie aber für die misslungene Premiere entschädigt worden, oder?

Ja, da habe ich mit der A-Jugend des HTV Sundwig-Westig das Turnier gewonnen. Wir haben damals in der Bundesliga gespielt, waren aber im Finale gegen Lemgo klarer Außenseiter. Doch die ganze Halle stand hinter uns. Es war schon eine ganz besondere Stimmung, die man einfach nie vergessen wird. Über 1000 Zuschauer in der Kreissporthalle – grandios.

Und jetzt die Rückkehr zum Sauerland-Cup als Mitglied des Organisationsteams – wie ist das zustande gekommen?

Das hat sich so ergeben, da ich im vergangenen Sommer schon beim Junior-Sauerland-Cup mitgeholfen habe. Da brauchte ich für mein Studium ein Praktikum. Und der Verein hat mir die Möglichkeit gegeben, das innerhalb der Organisation zu absolvieren. Und jetzt musste ich nicht mehr lange überlegen, um auch beim großen Sauerland-Cup mitzumachen.

Wie sieht die Arbeit des Leiters des Turnierbüros aus?

Das Turnierbüro kümmert sich um alle Dinge, die die Anmeldung betreffen. Die Mannschaften müssen sich vor dem ersten Spiel melden, die Meldebögen müssen erstellt und aktualisiert werden. Ebenso die Abrechnungen. Dann müssen wir uns um die Teilnehmerausweise kümmern. Den brauchen auch diejenigen, die keine Übernachtung in den Schulen gebucht haben. Die Übernachtungsgäste bekommen im Turnierbüro auch ihren Klassenraum zugewiesen. Und natürlich jede Information zu Hotels und Restaurants – oder es können irgendwelche Wege erfragt werden. Natürlich sind wir auch für Wünsche, Anregungen, und Kritik offen.

Gibt es denn auch noch irgendwelche Besonderheiten?

Es ist in der Tat so, dass viele der Mannschaften, die freitags anreisen, auch noch trainieren wollen. Da müssen dann Hallenzeiten geordert und Trainingspläne erstellt werden. So ist zum Beispiel am Freitag die Habicht-Halle von 15 bis 21.30 Uhr immer von zwei Mannschaften belegt.

Das hört sich nach einem sehr intensiven Wochenende an?

Es gibt da gewisse Schübe. Aber wenn die Mannschaften erst einmal angereist sind, ist schon viel erledigt. Ich bin überzeugt, dass der Sauerland-Cup 2018 auch diesmal wieder ein ganz tolles Turnier werden wird.

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