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Das nächste Ziel lautet Oberliga

Felix Diebecker (links) und Jan Wiggeshoff dürfen mittlerweile schon bis zur Landesliga pfeifen. Foto: Tobias Schad www.schad-foto.de

„Hier spielt die Zukunft!“ Keine Aussage steht so für den Sauerland-Cup der SG Menden-Sauerland wie dieser Satz! Doch man könnte ihn auch ein wenig verändern in: „Hier pfeift die Zukunft!“ Denn auch in diesem Jahr nutzten der DHB und der Handballverband Westfalen das Turnier zur Fortbildung seiner Gespanne.

Eines dieser 22 Duos kam aus Menden: Felix Diebecker und Jan Wiggeshoff. Die beiden Pfiffikusse waren sichtlich beeindruckt von ihrer Premiere bei einem der größten Jugendturniere Deutschland. „Das ist einfach nur geil“, genossen die beiden Youngster den Sauerland-Cup in vollsten Zügen.

Der 25-jährige Diebecker und der 18-jährige Wiggeshoff machen keinen Hehl daraus, dass sie Schiedsrichter aus Überzeugung sind. „Das ist für uns eine richtige Leidenschaft geworden“, genießt die Spielleitung immer mehr Priorität vor den eigenen Aktivitäten als Handballer.

Dass man als Schiedsrichter schnell in die Kritik kommt, nimmt das Gespann locker. „Aber es gibt auch die Momente, wie nach dem Derby zwischen Letmathe und Lössel in der Bezirksliga, als man vor 400 Zuschauern eine tadellose Leistung hinlegte. „Da hat man uns hinterher gratuliert“, erzählt Felix Diebecker.

Die Aufträge zur Spielleitung werden mittlerweile immer häufiger. Aktuell dürfen sie bis zur Landesliga pfeifen, doch das nächste Ziel ist angepeilt. „Wir wollen die Oberliga erreichen“, sagt Jan Wiggeshoff. Und auf dem Weg dahin sollen die Einsätze beim Sauerland-Cup weiterhelfen.

„Der Austausch der bei diesem Turnier stattfindet, ist einfach stark. Man erfährt sofort, was man gut gemacht hat und wo man sich verbessern muss“, haben Felix Deibecker und Jan Wiggeshoff die Tage mit den Kollegen aus der gesamten Bundesrepublik genossen. „Ich glaube, wir sind mit den jungen Schiris auf dem richtigen Weg!“, sagt Torsten Kurzawe, der beim Turnier die Unparteiischen betreut. Einer, der es wissen muss.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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