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Coach Schilling fordert von „Wölfinnen“ mehr Zielstrebigkeit

Co-Trainer Oliver Maaßen (links) und Chef-Coach Falk Schilling setzen im Heimspiel gegen Borussia Dortmund II auf den Ehrgeiz ihrer Mannschaft. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

 

Hinspiel-Pleite ist Motivation: Die Drittliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland erwarten mit Borussia Dortmund II ein talentiertes Team.

Die „Wölfinnen“ kehren in den alten „Wolfsbau“ zurück. Die Drittliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland absolvieren am Samstag ihr Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund in der Walram-Halle (19 Uhr). Für SG-Trainer Falk Schilling aber nur eine Randnotiz.

„Eigentlich spielt es keine Rolle, wo wir unsere Heimspiele absolvieren“, sieht der Coach des Drittligisten keinen Grund für Spekulationen. Der Pädagoge lenkt den Blick lieber auf das Tagesgeschäft, und da wartet mit dem BVB die nächste Zweitvertretung eines Bundesligisten auf die Stratmann, Baer und Co.

„Das wird ein ähnliches Spiel wie in Blomberg. Auch Dortmund liebt das schnelle Spiel und verfügt über viele talentierte Spielerinnen“, warnt Falk Schilling davor, den Gegner zu unterschätzen. Als bestes Beispiel dient da das Hinspiel, als der Aufsteiger beim BVB mit 25:38 verlor und regelrecht unter die Räder kam.

„Das war ein Spiel, was völlig an uns vorbeigelaufen ist. Da haben wir zu keiner Phase ins Spiel gefunden“, erinnert sich der Coach. Jene Partie dürfte in der Vorbereitung auf Samstag sicherlich ein Thema sein. „Und ich weiß, dass die Mädels das nicht vergessen haben“, macht sich der Schwerter in Sachen Einstellung überhaupt keine Sorgen. Und auch der vergangene Sonntag mit der deutlichen Niederlage in Blomberg dürfte eine zusätzliche Motivation sein.

Videostudium

Falk Schilling hat sich die Niederlage noch einmal auf Video angesehen und erneut festgestellt, dass die Ursachen für die Pleite in der Schlussphase der ersten Halbzeit lagen. „Da haben wir einfach die notwendige Konsequenz vermissen lassen, etliche Bälle zu früh weggeworfen oder wir hatten kein Glück“, sagt der Coach. Die nötige Zielstrebigkeit – eines der Markenzeichen der „Wölfinnen“ – dürfte am Samstag notwendig sein. Schließlich soll die Rückkehr in den „Wolfsbau“ erfolgreich ausfallen.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

 

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